Kürbispüree – etwas Herbst im Weckglas

Heute möchte ich mit diesem Rezept den Herbst einläuten: Es gibt Kürbis 🙂
Ich bin ein großer Kürbisfan und liebe diesen in all seinen Variationen. Ob als Suppe, als Kuchen, zu Nudeln oder als Salat: Kürbis schmeckt einfach immer. Obwohl es viele Kürbissorten gibt, habe ich bisher nur mit dem Hokkaido-Kürbis gearbeitet. Dies liegt ganz einfach daran, dass es bei uns früher daheim nie Kürbis gab und ich mich erst im eigenen Haushalt an diesen gewagt habe. Da ich damals mit einem idiotensicheren Kürbis anfangen wollte, entschied ich mich für den Hokkaido-Kürbis. Dieser ist sehr praktisch, da die Schale essbar ist und  man sich somit das Schälen sparen kann. Seitdem ist er während der Kürbisszeit Dauergast auf meinem Speiseplan.

Kürbispüree in Einmachgläser

Um auch nach der Kürbiszeit noch etwas von diesem leckeren Obst zu haben – ihr habt schon richtig gelesen, beim Kürbis handelt es sich botanisch gesehen um eine Beere – verarbeite ich diesen zu Kürbispüree und wecke es anschließend ein. So kann man diesen auch Monate danach noch verwenden. Um flexibel bei der weiteren Verwendung zu bleiben, würze ich mein Püree nicht. Dadurch lässt er sich anschließend sowohl für süße als auch für herzhafte Gerichte verwenden.

Rezept
Kürbispüree
Gesamtzeit
50min

Kürbispüree

Zutaten: (für 2 Gläser à 220ml)

  • 800g Hokkaido-Kürbis (Gewicht nach dem Entkernen und Putzen)

Zubereitung:

  1. Backofen auf 175°C (Umluft) vorheizen.
  2. Den Kürbis entkernen und in Spalten schneiden.
  3. Anschließend die Kürbisspalten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im Backofen für 30-40 Minuten weich garen.
  4. Nach dem Garen die noch heißen Kürbisspalten mit einem Stabmixer pürieren.
  5. Das noch heiße Kürbispüree wird jetzt in sterile Gläser gefüllt – wie ich diese sterilisiere könnt ihr bei meiner Bananenmarmelade unter Punkt 4 lesen.
  6. Die Gläser gut verschließen, für etwa 5 Minuten auf den Kopf stellen und anschließend wieder umdrehen.
    Bitte achtet darauf, dass beim Abkühlen ein Unterdruck entstehen muss, was ihr daran erkennt, dass sich der Deckel mit einem „Plopp“ leicht nach innen wölbt. Ob dies auch geklappt hat, könnt ihr einfach überprüfen, indem ihr einfach leicht auf den Deckel drückt. Wenn er sich nicht nach innen drücken lässt, ist alles in Ordnung.
  7. Falls ihr wie in meinem Fall Weckgläser mit Klammern verwendet, diese nicht über Kopf stellen, sondern einfach so abkühlen lassen.
    Update: Leider musste ich feststellen, dass diese Methode bei Weckgläser nicht immer ausreicht. Um sicher zu gehen, sollte man hierbei die gefüllten Gläser zusätzlich einkochen. Wie das genau funktioniert, werde ich in den nächsten Tagen nachreichen.
    Falls jemand das Püree im Weckglas hergestellt und es nicht funktioniert hat, möchte ich mich hierfür entschuldigen. Achtet bitte darauf, das Kürbispüree in diesem Fall zeitnah zu verzehren.
  8. Kürbispüree kühl und dunkel lagern. So hält er sich für etwa 4 Monate, vorausgesetzt es wurde sauber gearbeitet und ein Vakuum ist entstanden.

Mit Hilfe dieses leckeren Pürees lassen sich sehr viele Sachen zaubern. Das ein oder andere werdet ihr sicher demnächst hier auf meinem Blog sehen, seid also gespannt 😉

Da ich die restliche Woche auswärts arbeiten muss, werde ich leider nicht zum Bloggen kommen. Ich hoffe ihr seid nach dieser Woche nicht alle verschwunden, sondern schaut auch in Zukunft gerne hier vorbei 🙂

Ganz liebe Grüße und bis nächste Woche
Elena

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