Food Talk mit Maria & Perry von „Recipes & more“

Es ist wieder soweit: Zeit für einen Food Talk! Herzlich Willkommen, macht es euch gemütlich und begrüßt unsere zwei Gäste. Genau ihr habt richtig gelesen, heute habe ich euch gleich zwei Gäste mitgebracht 🙂

Heute mit dabei: Maria und Perry vom Blog Recipes & more.

Food Talk "Recipes & more"

Es gibt Menschen, die sind einem ab der ersten Begegnung sympathisch. So war damals, als ich das Pärchen bei einer Veranstaltung kennen lernen durfte. Vielleicht sind es die südländischen Wurzeln, die wir alle mitbringen oder auch etwas anderes, aber man hat sich gleich sehr gut verstanden.

Ich muss ehrlicherweise gestehen, dass ich davor ihren Blog noch gar nicht kannte, aber seitdem schaue ich immer wieder, was die zwei in ihrer Küche produzieren und deshalb war mir als ich die Idee vom Food Talk hatte gleich klar: Die zwei müssen unbedingt dabei sein!

  1. Liebe Maria, lieber Perry, seit 2009 seid ihr ein Paar im privaten Leben und mittlerweile auch ein Team auf eurem Blog. Hat jeder von euch bestimmte Aufgabenbereiche, macht jeder alles je nach Zeit oder wie dürfen wir uns das bei euch vorstellen?

    Seit 2015 kochen, backen, schreiben und fotografieren wir für Recipes & more. Wir entwickeln zusammen die Rezepte und helfen uns gegenseitig. Doch auch wenn es um das Geschriebene geht, helfen wir uns mit der Textkorrektur. Maria ist zuständig für die Bildbearbeitung, Social-Media-Marketing und Web-Programmierung. Perry ist zuständig für die App und Videos – die Fotos entstehen im Teamwork (wie es sich für ein Paar gehört 🙂 ). Bei allen anderen Sachen unterstützen wir uns gegenseitig, denn so sind wir dann beide mit dem Ergebnis zufrieden.
  2. Maria hat griechische Wurzeln und Perry portugiesische. Gibt es Gemeinsamkeiten der zwei Esskulturen und worin liegen die größten Unterschiede? Kombiniert ihr auch mal beides?

    Die größte Gemeinsamkeit der beiden Kulturen ist die Liebe zu Fisch und Meerestieren. Zudem ist das Olivenöl ein sehr wichtiger Bestandteil in fast jedem Gericht sowie Knoblauch. Der größte Unterschied liegt allerdings bei den Süßspeisen: In Portugal sind diese extrem ei-lastig, während in Griechenland sehr viel Honig verwendet wird.

    Siehe Pastéis de Nata und Loukoumades.

    Pastéis de Nata: Puddingtörtchen mit Blätterteig und einer Menge Eier.

    Loukoumades: Frittierte Teigbällchen, die in Honig getunkt werden und förmlich darin triefen.

    Da sehr viele Sachen in beiden Kulturen ähnlich sind (ausgenommen die Süßspeisen), kann man gar nicht so sagen, dass wir etwas absichtlich kombinieren.
  3. Im August letzten Jahres, konnte man euch im Fernsehen sehen. Beim großen Kochbattle der Kochprofis, habt ihr in der Jury die Gerichte in einem Restaurant bewertet. Was zeichnet für euch ein gutes Restaurant aus und was geht auf keinen Fall?

    Ein gutes Restaurant sollte eine tolle Atmosphäre haben und einladend wirken. Sauberkeit hat hier die höchste Priorität. Die Luft sollte nicht nach Fett riechen, sondern frisch und neutral. Das Personal sollte zudem zuvorkommend und nicht schnippig sein. Die Karte muss übersichtlich sein und nicht gefühlte 50 Gerichte anbieten. Grund: Je weniger und überschaubare Gerichte angeboten werden, desto mehr spricht für die Qualität und Professionalität jedes einzelnen Gerichtes. Überheblichkeit hat hier übrigens auch nichts zu suchen! Einfach ein authentisches Restaurant, dass jeden in seinen Bann zieht.

Vielen Dank für eure Antworten und schön, dass ihr dabei wart!

Und habt ihr jetzt Lust auf etwas Leckeres bekommen? Beim Stöbern auf Recipes & more findet ihr sicher das passende Gericht für euch. Es sei gleich gesagt, dass ihr nicht mit einem „typischen“ Blog rechnen dürft, da die beiden sich für einen etwas anderen, wie ich aber finde auch oft praktischen Aufbau, entschieden haben. Da es selbsterklärend ist, möchte ich hier nicht weiter darauf eingehen.

Auf was ich dagegen aufmerksam machen möchte ist dieses Fischgericht: Bacalhau à Gomes de Sà. Kenne ich selbst nicht, aber ich weiß, dass in Portugal der „Bacalhau“ bzw. wie wir ihn in Italien nennen „Baccalà“ (zu deutsch Stockfisch) sehr gerne zubereitet wird. Passt ja perfekt zu meinem Vorsatz, dieses Jahr mehr Fisch zu essen!
Auch lecker, vor allem wenn man es selbst macht, ist dieses Pita Brot. Kann man sowohl vegetarisch, als auch – wenn wir schon bei einer Griechin sind – mit Gyros füllen.

Ich bin gespannt, wie euch dieser Blog hier gefällt und freue mich schon nächste Woche den nächsten Gast auf meiner Food Talk Couch begrüßen zu dürfen 🙂

A presto
Elena

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