Penne all’arrabbiata – ein italienischer Klassiker ohne Chichi

„Ich habe keine Lust ewig in der Küche zu stehen.“

„Spät von der Arbeit nach Hause kommen und dann noch frisch kochen? – Horror!

„Ich habe einen riesen Kohldampf – es muss schnell gehen, satt machen und auch noch lecker sein. Ich schiebe mir einfach eine Fertigpizza in den Ofen.“

HALT! STOPP!

Man muss nicht auf Fertiggerichte zurückgreifen, wenn es schnell gehen muss. Auch ohne ein Profikoch zu sein kann man etwas auf den Teller zaubern, das lecker schmeckt, einfach zubereitet und in etwa 20 Minuten fertig ist.

Penne all'arrabbiata - Pastaklassiker

Ein solches Gericht stelle ich euch heute vor. Der ein oder andere von euch hat diesen italienischen Klassiker sicher schon oft gegessen: Penne all’arrabbiata.
Dieses Pastagericht stammt ursprünglich aus Rom bzw. aus dem Latium (ital. Lazio), eine Region in Mittelitalien.

Die Namensherkunft lässt sich leicht erklären: Beim Essen dieser Pasta könnte es passieren, dass der Kopf sich aufgrund des Chilis rot färbt – wie wenn man böse oder wütend ist (ital.: essere arrabbiato).

Eines vorneweg: Übertreibt es nicht mit dem Chili, sonst werdet ihr die anderen Zutaten nicht mehr rausschmecken können!

Rezept
Penne all'arrabbiata
Gesamtzeit
20min

Penne all’arrabiata

Zutaten: (für 4 Personen)

  • 400g Penne
  • 400g Dosentomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • Rote Chilischote (Menge je nach Geschmack und Schärfeempfinden)
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Frische Petersilie

Zubereitung:

  1. Knoblauch fein würfeln und Chili in dünne Scheiben schneiden. Beides zusammen mit dem Öl in eine breite Pfanne geben und bei kleiner Flamme andünsten.
  2. Die Dosentomaten nach dem Entfernen des Strunks – ich kontrolliere diese vor der Benutzung, entferne grüne Anteile und die  noch manchmal vorhandene Schale – mit einer Gabel zerdrücken und zu den restlichen Zutaten geben.
  3. Die Tomatensoße mit Salz abschmecken und so lange köcheln lassen, bis sich die Soße etwas verdickt. Rühren nicht vergessen.
    Achtung: Bitte beachtet beim Salzen, dass die Soße anschließend weniger Flüssigkeit enthält. Gebt also lieber nachträglich noch Salz hinzu!
  4. In der Zwischenzeit die Penne in Salzwasser bissfest kochen.
  5. Sobald die Nudeln al dente sind, diese in die Pfanne zum Sugo geben und alles gut durchschwenken.
  6. Vor dem Servieren etwas Petersilie auf die Pasta verteilen. Fertig.

Klingt einfach? Ist es auch! Wer braucht schon Fertigpizza und Co., wenn man ohne große Mühe und in weniger als einer halben Stunde so ein leckeres Gericht zaubern kann?
Ohne viel Chichi hat man hier ein Pastagericht, das gerade auf schlichten Tellern (auf den Fotos Villeroy & Boch – Serie Artesano) angerichtet, edel aussieht und sich somit auch für Gäste prima eignen.

Aber achtet hier besonders auf die Chilimenge, denn jeder versteht etwas anderes unter „scharf“ und wir wollen doch nicht, dass eure Gäste wirklich böse werden 😉
Lasst es euch schmecken!

Buon appetito!
Elena

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